Projekte

Jugendbegegnung

Große Vorfreude auf beiden Seiten. Unser Ziel, die U15 Mannschaft der Akademie für 2019 nach Bremen einzuladen, ist fast geschafft: Zwei Wochen Programm mit unterschiedlichen Workshops, gemeinsamen Trainingseinheiten, Teilnahme an einem kleinen Turnier und zahlreichen Begegnungen mit (jungen) Menschen sind geplant. Unterkunft, Verpflegung, Transport und passende Teamkleidung will Thomas Kaessler vom Verein SC Borgfeld aus Bremen zusammen mit der AG und weiteren Helfern organisieren. Fußball spielt man in jedem Land. Er ist ein Spiel was meist ohne (gemeinsame) Sprache auskommt. Jeder der aktiv spielt versteht und kennt die weltweiten Regeln. Die Begeisterung für die gleiche Sache stärkt die Solidarität und verbindet so vorher fremde Kulturen.

 

Ein Gegenbesuch in ein paar Jahren ist vorgesehen. Dann können die Bremer Teilnehmer den Alltag der jungen Fußballer der Akademie in Benin erleben.

Seminare­/Coaching

Fortbildungen, Seminare und Coachings sollen die Persönlichkeit und Entwicklung der Teilnehmer fördern helfen. Um solche Seminare anbieten zu können wird die Akademie bei verschiedenen Stellen (z.B. der Universität von Parakou) Experten anfragen. Es soll ein Netzwerk von Experten vor Ort entstehen. Weiterbildungen und Fortbildungen von Experten für Interessierte können den Kreis erweitern helfen. Für dieses Angebot ist es dringend erforderlich, den Bau eines Hauses für die Akademie zu realisieren.

Ausbildungspatenschaft­ und Beratung Berufsmöglichkeiten

In Benin muss ein junger Mensch seinen Ausbildungsberuf (z.B. Handwerker, Krankenschwester, Büro) mit einer jährlichen Gebühr bezahlen. Dann lernt man für mehrere Jahre zum Beispiel einen handwerklichen Beruf. Es erfolgt eine Prüfung und man erhält ein Zertifikat von der lokalen Behörde. Auch hier fallen wieder Kosten an. Diese können sich sehr viele Familien nicht leisten. Mit einem erlernten Beruf könnte ein junger Mensch eher eine gut bezahlte Arbeit finden und damit seine Familie ernähren helfen. Viele Schüler sollen zudem eine Art Berufsberatung bekommen. Hier sollen Berufe vorgestellt werden und mit Neigungen/Interessen/Talenten abgeglichen werden. Auch für diese Beratung wird die Akademie auf Expertensuche gehen und langfristig ein Netzwerk an Ausbildungsbetrieben aufbauen.

 

Kinderbetreuung für junge Mütter

In Benin bekommen rund 23 Prozent aller jungen Frauen ihr erstes Kind vor dem 18. Lebensjahr. Die Schwangerschaft im Teenageralter birgt ein hohes gesundheitliches Risiko für Mutter und Kind. Frühe Verheiratung, wirtschaftliche Abhängigkeit, fehlendes Wissen über Sexualität und Verhütung sowie mangelnder Zugang zu Gesundheitsangeboten sind Faktoren, die zu frühen Schwangerschaften führen. Eine weitere Ursache ist in den Geschlechterrollen und Normen zu sehen, die junge Frauen wirtschaftlich abhängig machen und ihre Eigenständigkeit verhindern. So erscheint die Mutterschaft den Mädchen oft als die einzige Möglichkeit, um Anerkennung und Respekt zu erlangen.

 

Die Akademie kann sich gut vorstellen ein Angebot für junge Mütter ins Leben zu rufen. Mit Hilfestellung könnte es gelingen auch als junge Mutter die Schule abzuschließen. Eine verlässliche Kinderbetreuung sowie andere Hilfestellungen könnten ein erster Schritt sein und Vorreiter für ein neues Angebot vor Ort: verlässliche Kinderbetreuung für (arbeitende) Mütter. Hier könnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden.

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